Warum ein Weihnachtsmarkt in „Winterfest“ umbenannt werden musste

Sonntag, 29. September 2013

VON WOCHE ZU WOCHE: 22.-28.September 2013

SONNTAG

Riesenfreude bei den Grünen, als die erste Prognose den Stimmenanteil der CDU auf nur 33,5 Prozent schätzt, doch schon Sekunden später folgt Ernüchterung: Die Jubelnden haben nicht daran gedacht, dass es auch noch die CSU gibt, und zusammen kommen die Unionsparteien auf 42 Prozent. George Santayana: „Weisheit kommt nach der Enttäuschung.“

MONTAG

Unter einer Windkraftanlage bei Travenbrück(Schleswig-Holstein) liegt ein Rotmilan mit abgetrenntem Kopf. Er ist WKA-Opfer Nr. 193 der vom Aussterben bedrohten Vogelart. Jedes Jahr sterben drei bis vier Prozent in den Riesenpropellern. NABU oder BUND schweigen dazu fein stille: Windkraft-Ideologie geht vor Vogelschutz. Stanislaw Jerzy Lec: „Der Sinn verliert oft seinen Aktualität, der Unsinn nie.“

DIENSTAG

Laien wundern sich, wie Klimaforscher es immer noch schaffen, Panik zu verbreiten, obwohl die Erde sich schon seit 15 Jahre nicht mehr erwärmt. Ein Meteorologe, als Alarmist seit Jahren Dauergast im TV-Talkshows, liefert jetzt eine originelle Ausrede: „15 Jahre ohne weitere Erwärmung ist nichts Außergewöhnliches, das beobachten wir immer wieder im Temperaturverlauf. Das Klimasystem ist chaotisch, da können Sie keinen gradlinigen Trend erwarten.“ Deutsche Sprichwort: „Wenn ein Schalk sich fromm stellt, ist er am ärgsten.“

MITTWOCH

Der rotgrün regierte Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg verbietet religiöse Feste auf öffentlichen Plätzen und Straßen. Ein CDU-Bezirkspolitiker will im Sitzungsprotokoll nachlesen, wie der Beschluss zustande kam. Pustekuchen! Das Rechtsamt lässt ihn wissen: „Gemäß § 10 Abs. 3 Nr. 1 JFG Berlin besteht kein Anspruch auf Akteneinsicht.“ BZ-Kolumnist Gunnar Schupelius berichtet: Eine Ramadan-Feier musste in „Sommerfest“, ein Weihnachtsmarkt in „Winterfest“ umbenannt werden. Da ist es wohl nicht mehr weit bis zur „DDR“-Jahresendflügelfigur. An ihren Verboten sollt ihr sie erkennen….

DONNERSTAG

In Hamburg versuchen grüne Bürgerschaftsabgeordnete immer wieder, Drogenkonsum als etwas ganz Normales darzustellen und Andersdenkene dabei aufs Glatteis zu führen. Jetzt stellen sie beim Senat eine listige Anfrage nach der Entwicklung der Drogenpreise. Antwort der Stadtregierung: „Da der Senat selbst keine Drogen nimmt, hat er zur Preisentwicklung keine Erkenntnisse.“ Deutsches Sprichwort: „Wer’s weiß, braucht nicht zu fragen.“

FREITAG

Vermummte aus der bundesweit bekannten Hamburger Chaoten-Zentrale „Rote Flora“ schleudern Farbflaschen auf ein neues Wohngebäude und hinterlassen Zettel. Inhalt: „Häuser besetzen! Autonome Projekte verteidigen! Wohnen für jeden und zwar umsonst! Rote Flora bleibt! Investor_innenträume platzen lassen!“ Gendergerechtigkeit at it’s best…

SAMSTAG

Ein Operntenor wohnt seit 30 Jahren bei Buchholz (Niedersachsen) in einem Haus, das Flüchtlinge nach dem Zweiten Weltkrieg erbauten. Im Jahr 2005  will die Stadt die Siedlung mit einem neuen Bebauungsplan legalisieren. Der Plan sieht Obergrenzen vor. Der Sänger soll seine Wohnfläche von 170 auf 90 Quadratmeter reduzieren. Er klagt gegen den Bebauungsplan und bekommt vom Bundesverwaltungsgericht Recht. Doch nun argumentiert der Bürgermeister, wenn der Bebauungsplan also ungültig sei, bleibe das Haus ein Schwarzbau, und lässt es sofort abreißen. Rache bist süß. Bismarck: „Die Bürokratie ist krebsmäßig an Haupt und Gliedern, nur ihr Magen ist 0gesund.“

 

 

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