Penisse für die ARD: „Jung, alt, dick, dünn, kurz, lang…“

Sonntag, 3. November 2013

VON WOCHE ZU WOCHE: 27.Oktober – 2.November 2013

SONNTAG

Neuester Gutmenschen-Vorschlag für Limburg: Der teure Bischofssitz solle eine Suppenküche werden. Sprüche 12, 23: „Das Herz des Narren ruft seine Narrheit aus.“  

MONTAG

Im Berliner ARD-Sender „Radio 88,8“ sagt rbb-Moderator Alexander Schurig zum Tod des Gummibärchen-Königs Hans Riegel („Haribo“): „Normalerweise bewegen einen Tode von Unternehmen ja nicht so wirklich.“ Deutsches Sprichwort: „Ein Narr hat immer Festtag.“

DIENSTAG

„Mehr sein als scheinen“ hieß der Wahlspruch des preußischen Generalfeldmarschalls Helmuth von Moltke (1800-1891). Die Pläne zur Wiederrichtung des Berliner Stadtschlosses zeigen eine prachtvolle Fassade, nach hinten und innen aber nur öden Beton. Mehr scheinen als sein.

MITTWOCH

Die geschworenen Feinde des Bischofs von Limburg schäumen, weil der Papst ihn nicht gleich rausgeworfen hat, sondern erst das Ergebnis der Untersuchungen abwarten will. Der Frankfurter Stadtdekan Johannes zu Eltz schimpft, die Entscheidung des Heiligen Vaters sei „merkwürdig und denkwürdig“. Hesekiel 34,17: „Ich will richten zwischen Schaf und Schaf.“

DONNERSTAG

In der Diskussion um die sogenannten „Lampedusa“-Flüchtlinge in Hamburg schreibt der Ex-Staatsrat Reinhard Behrens, lange Zeit beruflich in Westafrika tätig, im „Hamburger Abendblatt“ (Auszüge): „Wenn man die Lage dieser Männer mit etwas landeskundlicher Kenntnis betrachtet, so ist es sicher, dass jeweils mehrere Familien zusammenlegen, um jeweils einem aktiven, tüchtigen Mitglied die durch die Dienste brutaler Schlepper teure und gefährliche Reise … zu finanzieren.“ Das geschehe „nicht etwa aus Liebe, sondern in der fordernden Erwartung baldiger Geldsendungen“. Deshalb stünden die Männer jetzt in Deutschland unter „erheblichem sozialen Druck“: So hielten sich etwa in Bamako zahlreiche Männer auf, die in Frankreich gescheitert seien und „sich jetzt nicht in ihr Dorf zurückwagen“. Daraus erklärt sich auch die Aggressivität, mit der die „Flüchtlinge“ in Hamburg ihre Ziele verfolgen. Viele Gutmeinende, die sich für die Gestrandeten einsetzen, sollten , so Behrens, „an die Entwicklung in den Herkunftsländern“ denken, die durch die Abwanderung der Stärksten „in ihrem Humankapital geschwächt“ würden. Kolonialismus in neuer Form.

FREITAG

Der MDR plant eine Dokumentation zum Thema „Make Love“. Die Produktion sucht dazu bei Facebook „kurzfristig Männer jeden Alters, die Lust haben, bei gemütlicher Atmosphäre, an unserer Penis-Fotosession teilzunehmen.“ Erklärung: „Wir möchten Geschlechtsteile fotografieren, und zwar ALLE: jung, alt, dick, dünn, kurz, lang.“ O tempora…

SAMSTAG

Der 1982 wegen Unterstützung einer kriminellen Vereinigung (gemeint war die Terrororganisation RAF) von der 10. Großen Strafkammer des Berliner Landgerichts zu zehn Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilte „Grüne“-Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Ströbele überreicht dem Spion Edward Snowden in Moskau die Ehrenurkunde des Whistleblower-Preises 2013. Vorletzter Preisträger war 2011 der inzwischen wegen Spionage zu 35 Jahren Gefängnis verurteilte US-Gefreite Bradley Manning. Manning hat seine Verfehlungen zugegeben. Snowdens Geständnis steht noch aus. An ihren Preisen sollt ihr sie erkennen…

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