Hebt die Arche Noah!

Mittwoch, 27. November 2013

Das größte Rätsel der Menschheit – endlich gelöst. Es gab die Sintflut, es gab die Arche Noah. NASA-Satelliten spürten Umrisse des Wracks im ewigen Eis auf

Jahrelang studierten amerikanische Militärexperten und Luftbild-Auswerter Tausende von Satellitenfotos - jetzt wurde der Militärexperte Edward Crawford fündig. Unter dem 50 m dicken Gletschereis des Ararat zeichnen sich auf Satellitenfotos die Umrisse eines 150 mal 25 langen Schiffswrackes ab. Eines der größten Rätsel aller Zeiten ist der Lösung nahe: Es sind vermutlich die Reste der Arche Noah. Gleichzeitig geben neueste Untersuchungen von Archäologen, Astronomen, Bibelforschern und Schiffbauexperten verblüffende Antworten auf einige der wichtigsten Fragen der Menschheitsgeschichte. 

Wie groß war die Arche Noah? In der Bibel steht (Genesis, 6. Kapitel, 15. Vers): 300 Ellen lang, 50 Ellen breit, 30 Ellen hoch. Experten des Bibelforscher-Kollegs "Wort und Wissen" in Baiersbronn errechneten daraus: Die Arche war 135 Meter lang, 22,5 Meter breit (fast exakt die Maße vom Satellitenfoto) und 13,5 Meter hoch - wie ein moderner Frachter mit 15 000 BRT. Ladevolumen der drei Decks der Arche: 41 000 Kubikmeter. Schiffe dieser Große sind z, B. aus der Zeit der Phönizier bekannt: Die berühmten „Tarschisch-Schiffe" fuhren vor 3000 Jahren bis nach Ostafrika und zu den Azoren.

Wieviele Tiere passten in die Arche? Die Baiersbronner Schöpfungsforscher: Es war Platz für 33 396 Tiere von der Größe eines Schafes. Noah nahm aber nur 17 000 Tiere mit. Sie beanspruchten 51 Prozent für Vorräte und Menschen an Bord (Noah, Ehefrau, drei Söhne und ihre Frauen) benötigt. Große Tiere wie z. B Elefanten wurden als Jungtiere mitgenommen.

Wurde Noah wirklich 950 Jahre alt? Bibelforscher Norbert van Cleve aus Baiersbronn ist fest davon überzeugt: Das Erbgut der ersten Menschen war noch unverdorben, auch Umweltschäden gab es nicht. Deshalb spielte der Tod anfangs „nur eine untergeordnete Rolle", und die Menschen wurden viel, viel älter als heute.

Wieviele Menschen kamen bei der Sintflut um? Die Baiersbronner Forscher glauben, dass sich die Menschheit damals alle 50 Jahre verdoppelte - erste Bevölkerungsexplosion der Geschichte. Van Cleve: „Bei der Sintflut könnten zwei Milliarden Menschen ertrunken sein" – so viel wie ein Drittel der heutigen Menschheit!

Stammen wir wirklich alle von Noah ab? Nach der Bibel sind alle heutigen Menschen Nachkommen Noahs und seiner drei Söhne: Vom Ältesten, Sem, stammen die Semiten (Juden, Araber); vom Zweitältesten, Ham, die Hamiten (Ägypter, Kanaaner); vom Jüngsten, Japhet, alle anderen Völker ab. Diese Überlieferung gibt jedoch nur die Sichtweise des Alten Testaments wieder, deren Verfasser nur einen kleinen Teil der Welt, den Orient, kannten. Wissenschaftler widersprechen dieser These. Genetische Untersuchungen zeigen, dass Menschen schon vor zwei Millionen Jahren in Ostasien, vor einer Million in Europa lebten. Also lange vor der biblischen Sintflut.

Wo hat die Sintflut stattgefunden? Forscher haben rund 200 Überlieferungen von Sagen nach gewiesen, die alle von einer verheerenden Flut handeln. Sogar die Indianer Amerikas, die Aborigines in Australien und die ersten Bewohner Tibets, dessen meiste Landesteile über 4000 Meter hoch liegen, erzählten davon - Beweis dafür, dass es wirklich eine solche Urflut gegeben haben muss. Die Sintflut-Erzählung im Alten Testament wurde um 900 v. Chr. niedergeschrieben. Sie weist verblüffende Parallelen zu einer berühmten altsumerischen Dichtung um den Helden Gilgamesch auf, die auf Keilschrifttafeln aus der Zeit um 2000 v. Chr. steht.

Woher kommt das Wort „Sintflut"? Es hat nichts mit „Sünde" zu tun, sondern stammt von dem althochdeutschen Wort „sina" für „immer, andauernd, umfassend".

Was ist der tiefere Sinn der Sintflut-Sage? Nach der Bibel wollte Gott die sündige Menschheit ausrotten. Allen Dundes von der Universität von Kalifornien sieht in dem Mythos dagegen eine Erinnerung an die Zeit vor 10 000 Jahren, als die Männer die Macht an sich rissen. Der Professor: "Die Männer hatten Komplexe, weil nur Frauen Kinder gebären können. Sie erfanden die Sintflut-Sage als Erklärung für den angeblich von den Göttern gewollten Untergang der alten Ordnung, in der die Frauen das Sagen hatten. Das Wasser symbolisiert das Urinieren - das einzige von den Männern lieferbare Äquivalent zum Fruchtwasser, das bei der Geburt ausströmt."

Warum wird die Arche nicht geborgen? Ein Pionier der Ararat-Theorie war der US-Astronaut James Irvin. Der Mann, der mit dem Luna-Rover 1971 auf dem Mond fuhr, verschrieb sich nach seinem Ausscheiden aus der NASA der Suche nach der Arche. Dreimal besuchte er den Ararat. Schon damals war es eine gefährliche Gegend - und ist es bis heute: Kurdische Terroristen überfallen dort immer wieder Ausländer, um sie zu entführen. Außerdem lässt sich in diese Höhe (5197 m) kein schweres Räumgerät transponieren.

Gibt es noch andere Ararat-Theorien? Der türkische Geologe Yilmaz Güner glaubt wie viele seiner Landsleute, dass die Arche nicht auf dem Ararat, sondern auf dem Berg Tschudi landete, der früher ebenfalls Ararat hieß. Er liegt viel weiter südlich an der Grenze zwischen Türkei und Irak und ist der erste höhere Gipfel, auf den man stößt, wenn man die mesopotamische Tiefebene verlässt.

Wie ging es nach der Sintflut weiter? Gott schloss mit Noah einen Bund, versprach, nie wieder eine Sintflut zu schicken. Das Zeichen dieses Bundes war der Regenbogen. Danach lebte Noah noch über 350 Jahre. Seinen Sohn Ham verstieß er aber, er hatte über den betrunkenen Vater gespottet.

               

Die Sintflut. Gab es sie wirklich?

Wahrscheinlich sogar mehrfach. Dr. Edith Kristan-Tollmann und Prof. Alexander Tollmann von der Uni Wien glauben, dass die Sintflut am 23. September des Jahres 7552 v. Chr. um 3 Uhr MEZ begann. Damals traf ein mehrere Kilometer großer Komet die Erde, löste löste Sturmfluten, Erdbeben. Orkane, eine totale Finsternis und monatelangen Regen aus. Spuren des Kometen finden sich in rund 9500 jahre alten Gesteinsablagerungen rund um die Welt. Andere glauben, dass die Sintflut-Legende auf riesige Überschwemmungen am Ende der letzten Eiszeit zurückzuführen ist. als überall gewärtige Eiskappen schmolzen. Der britische Archäologe Charles Woolley fand 1929 neun Meter tief unter der irakischen Stadt Ur (aus der einst Abraham auszog) eine Lehmschicht mit Überresten von Meerestieren, die beweisen: Vor 4000 Jahren muss dort eine Überschwemmung ein Gebiet von der Größe Niedersachsens bedeckt haben. Uralte Keilschrifttafeln erzählen davon.

 

Wer war Noah? 

Er war ein wohlhabender Grundbesitzer, Landwirt, Viehzüchter und Handelsherr zu seiner Zeit, als die Dorfgemeinschaft noch praktisch alles selber machen musste – Häuser und Boote bauen, zimmern, schmieden usw. Noah besaß große Rinder-, Ziegen- und Schafherden, importierte Holz auf Kamelrücken aus dem Libanon und war der erste Winzer, denn er hatte die Kunst entdeckt, Traubensaft zu Wein vergären zu lassen. Als Erfinder, der seiner Zeit immer ein Stück voraus war, besaß er großes Ansehen. 

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