Mathias Richling über GroKo, SPD und Lore-Romane

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Sendungen von Dienstag, 17.Dezember 2013

In „Spätschicht – Die SWR Comedy Bühne“ sagt Kabarettist Mathias Richling über die Große Koalition (Auszüge): „Ich musste den Koalitionsvertrag durcharbeiten, weil ich in die SPD eintreten will, damit ich bestimmen kann, wer regiert! Der normale Wähler ist ja nur noch Makulatur… Die SPD-Mitglieder mussten nun also 185 Seiten durchackern, in 14 Tagen. Der normale SPD-Mitgliedschaftskandidat schafft ja in einem Jahr nicht mal einen Lore-Roman! Obwohl der Koalitionsvertrag ja ein Lore-Roman ist: Mindestlohn, mehr Rente, frühere Rente… Eine unbescheidene Frauenquote! Reicht nicht e i n e Andrea Nahles? Das sind doch alles Wunschvorstellungen, Träume, Kitsch! Beim letzten Koalitionsvertrag war es doch genauso. Was haben sie alles versprochen: Weniger Steuern, weniger Armut, mehr Rente, mehr Alter, mehr Jugend, mehr Sonne, weniger Regen. Nichts davon ist gewesen. Da einzige, was sie durchgesetzt haben: weniger FDP. Das haben sie hingekriegt!“

Tucholsky: „Der Satiriker ist ein gekränkter Idealist.“

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TV-Zitate

„Die gute Nachricht: Pussy Riot kommt frei. Die schlechte Nachricht: Putin bleibt auf freiem Fuß!“

„Ursula von der Leyen ist die erste Frau an der Spitze der Streitkräfte. Ist das ein Job für eine Frau? Aber mal ehrlich: Länger vor dem Spiegel als damals Verteidigungsminister zu Guttenberg steht die auch nicht!“

„Gabriels Ego strahlt so eine Power aus – du könntest alle Kohlekraftwerke vom Netz nehmen und stattdessen sein Ego anzapfen!“

Philip Simon in „Nate Light“ (zdf.neo)

Merkel oder Steinbrück? Die Wahl hatte so ein bisschen was von einem chinesischen All-you-can-eat-Buffett, aber es gab nur Reis!”

„Die FDP ist weg. Keiner denkt an uns Kabarettisten und Komiker: Worüber sollen wir denn jetzt Witze machen?“

Sebastian Pufpaff in „Nate Light“ (zdf.neo)





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