Jenny Elvers und ihr Lusthoroskop auf dem Erotik-Kanal

Mittwoch, 25. Dezember 2013

Verona Feldbuschs "peep!”-Show, Dolly Busters debile Dialoge, Lilo Wanders und die Kokotte mit der Karotte: Vor 15 Jahren wollte das Privat-TV mit Sex-Magazinen Quote machen. Die Serie „Deutschland, dein Fernsehen“ glossiert, was damals über unsere Bildschirme flimmerte. Ähnlichkeiten mit heutigen Sendungen sind rein zufällig. In Folge 3 vom 8. Juli 1999 geht es auch um die Jugendsünden mancher Promis. Was TV-Macher damals dem Publikum als Erotik verkauften, pendelte zwischen Peinlichkeit, Primitivität und Pornografie.

Drei latexumhüllte Krankenschwestern fallen über einen zur Mumie bandagierten Patienten her. Ein Computerbesitzer steuert per Joystick ein fern-gelenktes Miniauto mit aufgeschraubtem Kunstpenis zwischen die Beine einer Mitspielerin. Eine Hausfrau zerrt einen hosenlosen Handwerker auf den Küchentisch. Eine mollige Rheinländerin bläst einen Gummimann auf. Eine dralle Blonde im Dirndl kauert auf einer Karotte.

Wenn es nackt wird in Deutschland, gehen TV-Machern Geschmack, Seriosität und Schamgefühl aus. Statt Erotik servieren sie Schwachsinn, Schwindel und Schweinereien: Die Busen so falsch wie die Namen, die Sprüche so dumm wie die Damen. Verena Araghi in „peep!” zur Mitteilung der Pornofilmerin Dolly Buster, sie drehe derzeit in Kenia: „Aha, mit Elefanten und Tigern!”

Schmuddelszenen, debile Dialoge und eine zutiefst verlogene Pseudo-Philosophie von sexueller Freiheit, die in Wirklichkeit Ausbeutung ist, sind die typischen Bestandteile der neuen elektronischen Sexmaschinen, die sich hochtrabend „Magazine” nennen. Sie zeigen einem Millionenpublikum, was keine Zeitschrift abbilden darf, solange sie über dem Ladentisch verkauft werden will.

Mit ungekannter Dreistigkeit wollen Produzenten, Moderatoren und Reporter mit miesen Zoten Quoten und mit dem unschönen Schein Scheine machen. Sie erfinden Geschichten und türken Szenen, als seien alle Zuschauer doof. Sie geben Ferkeleien für Frohsinn, Voyeurismus für Wissbegier und Untreue für Unabhängigkeit aus, erklären Partnertausch zur Ehetherapie und Prostitution zum Freizeitvergnügen, als seien Rotlichtviertel familienfreundliche Vergnügungsparks.

Vorangetrieben wird der Vorstoß in bisher unerreichte Tiefen unter der Gürtellinie von vier Sex-Magazinen des Privatfernsehens: „peep!”, „Planet Dolly” (beide RTL 2), „Wa(h)re Liebe” (Vox) und „liebe sünde” (PRO7). Die Regeln sind bei allen gleich: Je schlimmer die Szene, desto verharmlosender die Erklärung. Kommentar aus „Planet Dolly” zu Bildern, auf denen Mitarbeiter eines Herrenmagazins eine nackte Behinderte aus dem Rollstuhl in einen Seerosenteich tragen: „Der Umgang mit Annemarie bereitete der Fotocrew keine Schwierigkeiten.”

Je verfänglicher das Gespräch, desto bemühter die Lustigkeit. Lilo Wanders in „Wa(h)re Liebe” zu der Kokotte mit der Karotte: „In einer romantischen Schwarzwaldpension wurde zehn Tage lang für eine Sexfilmserie gedreht und gelacht.” Zum Ehemann einer Pornodarstellerin, deren Talente drastische Szenen verdeutlichten: „Guckst du dir ihre Filme an?” – „Nein, ich sehe lieber Western oder Fußballspiele.” – „Ja, da wird anders geschossen, haha.”

Je dünner das Thema, desto dümmer der Anreißer. Mo Asumang in „liebe sünde” zu einem Mieder-Modell: „Gut geschnürt ist halb gekommen.” Dolly Buster („Planet Dolly”) in Leder vor einer Windmühle: „Hallo. Hier an den Grachten regiert jeden Tag die Sünde.”

Je gestellter die Szenen, desto treuherziger der Kommentar. In „liebe sünde” lobte eine „Rollenspiel-Expertin” mit dem einfallsarmen Kunstnamen „Biggy van Blond” die Kopulation auf dem Küchentisch: „Der Handwerker symbolisiert die entfesselte Männlichkeit.” Zu den Latex-Schwestern fiel ihr ein: „Das wichtigste bei diesen Rollenspielen ist die Kreativität.”

Immer gleich sind auch die Themen: Dauerbrenner wie Amsterdams Lederfetisch-Szene machen regelmäßig die Runde. Buster praktisch: „Ich habe da jede Menge Klamotten nach Hause gebracht, fünfzig Prozent Rabatt!” Reporter Udo Wüllenweber in „liebe sünde” touristisch: „Im ‚Candy Club‘ gibt's freitags Gang Bang, also Rudelbumsen... In der ,Banana Bar‘ liegen die Mädchen auf der Theke und zeigen erstaunliche Tricks mit der Banane.”

Härteres liefert Hollywoods Hardcore-Abteilung. Aus Araghis „Sexnews” in „peep!”: „Montana Gunn, bekannt aus zahllosen Pornofilmen, will zur Begrüßung des neuen Jahrtausends zweitausend Männer beglücken. Auf ihrer ,Montana-f....-die-Welt-Tour’ übt sie jetzt ein Jahr lang den Ernstfall: Vier Kerle in fünf Minuten.” Szenen zeigen die volle Aktion, im Hintergrund stehen Herren mit heruntergelassenen Hosen Schlange.

Danach behauptet Kollegin Ginger Lynn Allen, ihre Liaison mit Hollywoodstar George Clooney sei nur gescheitert, weil: „Jeden Morgen lag da dieses Vieh in unserem Bett, ein fünfhundert Pfund schweres Warzenschwein, das mich nicht ausstehen konnte, wir haben uns die ganze Zeit gejagt.”

Der nationale Beitrag kommt z.B. in „liebe sünde” aus dem niederrheinischen Emmerich, wo der Gummimann inzwischen so prall ist, dass die Verkaufsberaterin seine Erektion einer fröhlichen Hausfrauenrunde vorführen kann, nebst anderen Utensilien: „Statt mit Tupperware kommen wir mit Vibratoren!”

Zuerst werden Dessous offeriert: „Wenn ich den ganzen Tag in Feinripp rumlaufe, dann sehe ich auch wie Feinripp aus!” Dann sind elektrische Dildos dran: „Ist das schon die maximale Stoßfähigkeit?” – „Nein, der holt noch mehr aus sich heraus, wird aber sehr laut dabei.” Zum Schluss zwängen sich füllige Kleinstädterinnen in Latexteile. Die Vertreterin informiert: „Ouvert heißt ,unten offen’”, mal so für den Quickie zwischendurch, im Fahrstuhl bei Karstadt.”

Nicht immer klappt, was Regisseure planen. Ein Dialog zwischen Moderatorin Araghi und Talkgast Buster zeigte die Grenzen beider Damen auf. O-Ton gefällig? Araghi: „Du bist jetzt seit zehn Jahren im Pornobusiness, was reizt dich immer noch dran?” Buster: „Ich bin schon seit zwei Jahren ausgestiegen, als aktive Darstellerin, jetzt mache ich Regie.” Araghi: „Dein Mann ist auch Pornoproduzent, wenn ihr zusammen beim Abendbrot sitzt, worüber unterhaltet ihr euch da?” Buster: „Im Moment haben wir gar kein Abendbrot, ich halte Diät.” Araghi: „Ja und früher?” Buster: „Früher sprachen wir über ganz normale Dinge, nur nicht über Sex, weil darüber reden wir ja den ganzen Tag, im Büro. Über ganz normale Dinge.” Araghi: „Also wer einkaufen war, bei der Bank war...” Buster: „Nein, das wissen wir ja, ich war einkaufen, und bei der Bank war mein Mann.” Araghi: „Bevorzugst du im Bett gerne Ungewöhnliches?” Buster: „Ja.” Araghi: „Was zum Beispiel?” Buster: „Na, eben Ungewöhnliches, das darf ich dann ja vorher nicht wissen.” Araghi: „Warst du schon mal ohne Unterwäsche unterm Mantel Brötchen holen?” Buster: „Ja.” Araghi: „Bei deinem Bäcker um die Ecke?” Buster: „Ja.” Araghi: „Wenn der das wüsste!” Buster: „Nein, ich wusste ja, dass da bloß zwei alte Bäckerinnen drinstehen.”

Enttäuschte suchen Trost in der verlogenen Werbung Dutzender Telefonsexanbieter: „Kleine Biester, niedlich und nimmersatt, jung und willig, brauchen dich für ihre Phantasien.” – „Bist du ein Voyeur und stehst total auf Lauschen? Lass dich verführen! Scharf, feucht, unersättlich!”

In „peep!” doziert Warzenschwein-Opfer Allen: „Im Porno muss es natürlich auch eine Spielhandlung geben. Die Leute sollen wissen, dass man nicht einfach irgendwo ankommt und losf....!” Regisseur Franz Glodau („Almenrausch”) ergänzt in „Wa(h)re Liebe”: „Hardcore ist ja eine schöne Sache, da sollte man immer ein bisschen dabei lachen.”

Die Szene mit der Möhre ist im Kasten, doch dann hat ein 55jähriger Laiendarsteller aus dem Dorf seine Kräfte überschätzt und bittet eine Profi-Partnerin um stimulierende Küsse. „Aussetzer beim alten Peter”, meldet der Aufnahmeleiter, „er will ein bisschen schmusen.” Der Kameramann dröhnt: „Liebe will er? Alte Schwedensau!” Der Regisseur drückt sich gediegener aus: „Jetzt müssen wir warten, er will erst heiraten.”

Im Interview mit Lilo Wanders klagt der tolerante, 44jährige Ehemann der Pornodarstellerin, seine halb so alte Gattin solle ausgewiesen werden, weil sie Rumänin sei und die Ausländerbehörde den Verdacht hege, sie habe sich mit der Ehe nur den Aufenthalt sichern wollen. Wanders ist empört: „Michael steht zu seiner Frau!” Es folgen Beiträge über ein australisches Bordell für „Feminas” („Die älteste Kundin war siebzig”) sowie eine schwedische Talk-Show voller wabbeliger Naturisten, Nudisten und Exhibitionisten.

In „peep!” ist der computergesteuerte Kunstpenis gerade zwischen den Frauenbeinen verschwunden, als Moderatorin Araghi Liebe im Freien verlangt: „Schluss mit Sex in miefigen Räumen und dicken Socken!” Auf den dazugehörigen Bildern beißt sich ein tätowierter Ohrringträger mit schlechten Zähnen unter den Manta-Locken seiner Partnerin fest. Jurist Dr. Eickmeier, schwarze Hornbrille, toter Schlips, verweist warnend auf § 183 StGB: „Insbesondere macht sich strafbar, wer durch sexuelle Handlungen in der Öffentlichkeit ein Ärgernis erregt.”

Der Paragraph ist auch PRO7-Moderator Andreas Schulze („Die Redaktion”) bekannt. Er führt Kopulierende auf einem Rücksitz zu wippenden Kotflügeln vor. Ein Dortmunder Autobahn-Polizist lässt sich zu der Aussage verleiten: „Wir haben in diesem Bereich einige Parkplätze, wo sich also bestimmte Leute relativ häufig und sehr massiv treffen, auch aus allen sozialen Schichten, und das fällt natürlich dem polizeilich geschulten Auge auf.” Die Bereitwilligkeit des Beamten wird umgehend bestraft, denn Schulze rückt ihn unter voller Namensnennung in die Nähe eines Spanners: „...hat schon viele Orgien unter freiem Himmel beobachtet.”

„Planet Dolly” zeigt u. a. ein kalifornisches „Busenwunder” (Oberweite 180), eine japanische Porno-Wetterfee und einen holländischen Finanzfachmann, der Prostituierte betreut: „Der Steuerberater, der sonst Schlipsträger berät, unterrichtet die Strapsträger mit missionarischem Eifer.”

In „liebe sünde” reimt die "erotische Wetterfee Monika aus Nürnberg” in schwarzer Unterwäsche: „Gibt's im Juli Donnerwetter, wird auch das Getreide better, und was ist besser als ein Bett im Kornfeld?” Moderatorin Asumang präsentiert die schlechtesten Kondom-Ausreden: „Ich ziehe nichts an, was sich reimt auf ,Atomstrom’!” – „Ich habe fünfzig davon gegessen, und meine Freundin ist trotzdem schwanger.”

In „Jennys Reizklima” trägt DF1-Anreißerin Jenny Elvers, einst Heidekönigin, heute Heiner Lauterbachs Gefährtin, als „bezaubernde Wetterfee” unfreiwillige Humoresken vor: „Nasskaltes windiges Wetter belastet in Bremen Menschen mit Herzschmerzerkrankungen. Ungehobelter, schneller Sex lässt Sie momentan ebenso kalt wie das Wetter... Romantik und zärtliche Gefühle sind zwischen Jena und Erfurt gefragt wie zu Zeiten von Schiller und Goethe... Die Saarländer halten es wie ihre westlichen Nachbarn und verwöhnen sich gerne ausgiebig französisch.” Auch ihr DF1—„Lusthoroskop” zeigt die künstlerischen Auswirkungen des Wechsels von Heide zu Heiner. Zu „Fische” weiß Elvers: „Schneller Stellungswechsel ist nicht Ihre Sache. Immer sind Sie die Sachen von vorne angegangen - hinten herum waren Sie nie besonders gut.”

In „Die Redaktion” fährt Schulze mit einem sächsischen Taxi durch „sexische Nächte” in Bars und Bordellen des Freistaats: „Leipzig. Wir wollen jetzt abtauchen in den Dschungel der Lust.” Sogar auf einer Go-Kart-Bahn lassen Oben-ohne-Mädchen die Hüllen fallen, wohl nur, damit Schulze fordern kann: „Freie Fahrt für freie Brüste!”

In „exklusiv” (RTL 2) schildert Reporter Elmar Fischer, was er unter „Volles Rohr Rimini” versteht: „Massentourismus, das heißt auch Prostitution. Russinnen, Nigerianerinnen, brasilianische Transvestiten schaffen hier an.” Mittendrin ermuntert ein Werbespot des „Viagra”-Produzenten Pfizer: „Bei Potenzstörungen gibt es Hilfe.”

Auch das öffentlich-rechtliche Fernsehen strahlt Nuditäten aus, doch nur der Information verpflichtet. In „Der nackte Osten” zeigte der MDR Aktfotos aus DDR-Heftchen der siebziger Jahre und zitierte aus einem DDR-Kulturmagazin von 1976: „Jede Lustfeindlichkeit ist dem Wesen des Marxismus völlig fremd. Lenin formulierte in einem Gespräch mit Clara Zetkin, dass wir im Kommunismus nicht Askese anstreben, sondern Lebensfreude, Lebenslust.”

Daran hält sich auch das wiedervereinigte Deutschland, und wie sein Fernsehen vermuten lässt, sogar mit aller Kraft. Selbst Moderatoren anderer Sendungen helfen mit. Steven Gätjen („taff”) in „liebe Sünde”: „Zwei Schwule an der Bar: ,Was ist denn mit dir los, ganz verheult, verquollene Augen?’ - ,Ich war auf Safari in Südafrika, und eines Nachts in meinem Zelt ist ein Gorilla eingebrochen, der hat mich verschleppt und drei Monate lang vergewaltigt.’ - ,Das ist ja schlimm!’ - ,Ja, das schlimmste ist, er schreibt nicht, er ruft nicht an...’”

Nacktschicht 1999: Deutschlands TV-Sex-Talker vor 15 Jahren

Kult-Blödchen - Verona Feldbusch (31) lockte von 1997 bis 1999 bis zu 3 Mio. Zuschauer zu ihrer "peep!”-Show (RTL 2). Machte die Sendung salonfähig, weil sie Erotik mit Komik kombinierte und damit auch weibliches Publikum anzog. Kultivierte ihre anfängliche Naivität zu professionell gespielter Dummheit mit neuartigen Grammatik-Gags ("hier werden Sie geholfen”). Stieg aus, als das Niveau der eingespielten Sex-Beiträge zu tief sank.

Stotter-Barbie - Verena Araghi (24) wurde im April Feldbusch-Nachfolgerin bei "peep!” (RTL 2, Sonntag, 22.20 Uhr). Die Münchnerin studierte PR an der bayerischen Akademie für Wirtschaft. Model-Beauty ohne Charme und Witz, aus Unsicherheit arrogant, selbst simple Texte mißglücken. Nadja Ab Del Farrag, Freundin von Dieter Bohlen, übernimmt "peep!” ab 5. September. 1,26 Mio. Zuschauer, Marktanteil 6,9 Prozent

Amateur-Sünderin - Mo Asumang (36) fing 1997 bei "liebe sünde” an (PRO 7, Mittwoch, 22.10 Uhr). In Kassel als Tochter eines Ghanaers geboren, spielte sie Basketball in der Bundesliga, zog dann als Sängerin nach Berlin, arbeitete auch als Schauspielerin und Synchronsprecherin. Gibt sich verrucht, wirkt aber amateurhaft und bieder. 2,09 Mio. Zuschauer, Marktanteil 11,0 Prozent.

Bordell-Reporter - Andreas Schulze (32) berichtet seit 1996 in "Die Redaktion spezial” (RTL 2, Dienstag, 23 Uhr) aus den Lotterbetten der Welt. Der Berliner ging gleich nach dem Abitur zum Rundfunk, wurde Krisenreporter (u. a. Sarajevo), wechselte dann zum Sex. Typ magenkranker Frusti, quasselt seine Schmuddel-Storys mit plumpen Phrasen hoch. 1,6 Mio. Zuschauer, Marktanteil 13,5 Prozent

Porno-Profi - Dolly Buster (29), bürgerlich Katja-Nora Bochnickova, startete Mitte Juni ihren "Planet Dolly” (RTL 2, Sonntag, 23.30 Uhr). Die Pragerin kam mit 13 nach Frankfurt, will jetzt ihr Image ändern, vom Lustobjekt zur Lustberaterin aufsteigen. Viel Routine und Fachwissen, aber wenig Wärme und Humor. 1,1 Mio. Zuschauer, Marktanteil 11,1 Prozent

Vamp-Ernie - Lilo Wanders (40), bürgerlich Ernie Reinhardt, moderiert seit 1994 "Wa(h)re Liebe” (Vox, Donnerstag, 23 Uhr). Der Hamburger Travestie-Star studierte Bibliothekswesen und wurde 1989 mit dem Revuetheater "Schmidts Tivoli” bekannt - als schrille Kunstfigur, Lieblingsrolle: alternde Schauspielerin. Als Moderatorin souverän, aber einfallsarm. 1,09 Mio. Zuschauer, Marktanteil 8,9 Prozent.

Land-Ei - Jenny Elvers (26) ging Anfang Mai beim Pay-TV-Sender DF1 im Erotik-Kanal "Blue Channel” mit "Jennys Reizklima” (täglich 22 Uhr) und "Jennys Lusthoroskop” (täglich 23.15 Uhr) auf Sendung. Die Arzttochter aus Amelinghausen wurde durch Schauspieler Heiner Lauterbach bekannt. Unerfahrene Moderatorin, dürftige Ausstrahlung. Einschaltquoten nicht meßbar, ca. 50.000 Zuschauer.

 



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