Ameisen sind nicht nur fleißig, sondern auch superstark!

Freitag, 7. März 2014

Der Elefant wuchtet tonnenschwere Baumstämme durch den Dschungel, der Tiger schleppt Büffel von 900 Kilo viele hundert Meter weit, doch der wahre Herkules der Tierwelt ist kaum zehn Millimeter lang und auch nur zehn Milligramm schwer: Die Ameise schafft nicht wie die großen Raubkatzen das Drei- oder Vierfache, sondern sogar das 50fache ihres Körpergewichts! Wie macht sie das bloß? „Das ist für sie ganz einfach“, sagt Zoologe Thomas Endlein. „Denn je kleiner die Tiere sind, desto mehr und stärkere Muskeln haben sie im Verhältnis zu ihrer Körpergröße und ihrem Gewicht.“ Dieses Naturgesetz gilt auch für Sportler: Im Schwergewicht stemmen Gewichtheber doppelt, im Fliegengewicht aber sogar dreimal so viel, wie sie selbst wiegen. Um es der Ameise gleich zu tun, müsste ein starker Mann allerdings fünf Tonnen zur Hochstrecke bringen! Aber nicht nur die Muskeln machen die Ameise zum Kraftprotz: Die sechs Röhrenbeine etwa sind im Verhältnis zu ihrer Größe viel stabiler als unsere Beine mit ihren Knochen, die winzigen Krallen kräftiger als unsere Finger und die Mundwerkzeuge viel stärker als unsere Zähne. Weberameisen können kopfunter das Hundertfache ihres Gewichtes halten – das ist, als würde ein Artist in der Zirkuskuppel hängen und mit dem Gebiss einen Elefanten heben. Ameisen sind also nicht nur fleißig, sondern auch superstark!




Dieser Artikel ist in folgenden Kategorien


Schreiben Sie einen Kommentar


:


:


:


:


*:
Bitte achten Sie auf weitere Anweisungen im nächsten Schritt