Warum Hannes Jaenicke keine Angst vor Sexismus-Vorwürfen hat

Donnerstag, 9. November 2017

„Maischberger: „Sexuelle Nötigung – Männer unter Generalverdacht?“ ARD, Mittwoch, 8.November 2017, 21.45 Uhr.

Der Schauspieler Hannes Jaenicke hat in der ARD-Talkshow „Maischberger“ am Mittwoch aus eigener Erfahrung einen Zusammenhang zwischen Erziehung von Jungen durch Frauen und späterer Immunität von Männern gegen Sexismus hervorgehoben.

Gleich zu Beginn der Diskussion um das Thema „Sexuelle Nötigung – Männer unter Generalverdacht?“ sagte der populäre Darsteller, er persönlich habe keine Angst, Anlässe für Sexismus-Anschuldigungen zu liefern, denn: „Ich habe das Glück gehabt, ich bin von einer fantastischen Großmutter, einer Mutter und einer großen Schwester erzogen worden!“

„Das war in den sechziger, siebziger Jahren“, berichtet Jaenicke weiter. „Ich bin die erste Männergeneration, die mit dem politischen Feminismus groß geworden ist. Ich habe da eine leichtere Position als Leute, die mit Dieter Bohlen groß geworden sind…“

Talkmasterin Sandra Maischberger verstand zwar erkennbar nicht, was Jaenicke damit über den RTL-Showmaster sagen wollte, fragte aber auch nicht nach, sondern ging mit einem schlappen „okay“ zur Tagesordnung über.

Am Fall des miesen Hollywood-Mackers Harvey Weinstein kritisierte Jaenicke auch die Opfer: Viele der betroffenen Frauen wie etwa auch Gwyneth Paltrow hätten nach den Attacken „weiter mit ihm gearbeitet und lustig ihre Oscars verdient“.

„Auch in der deutschen Filmbranche gibt es Sexismus!" sagte Jaenicke. Er kenne Kolleginnen, die zu bestimmten Männern der Branche niemals allein in den Wohnwagen gegangen seien.

 

 

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