CSU-Staatssekretärin verspricht: Bald keine Staus mehr!

Dienstag, 14. November 2017

„Hart aber Fair: „Stadtverstopfer, Luftverpester: Muss das Auto an den Pranger?“ ARD, Montag, 13.November 2917, 21 Uhr.

Die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium Dorothee Bär (CSU) hat in der ARD-Talkshow „Hart aber Fair“ am Montag versprochen, dass es schon bald keine Verkehrsstaus mehr geben werde.  

Wörtlich sagte die Politikerin: „Durch die Digitalisierung wird es auch möglich sein, die Straßen wesentlich intelligenter zu nutzen. Die Bilder (der Staus) werden bald der Vergangenheit angehören.“

Dass es bisher nicht schnell genug voran gehe, schrieb Bär einem selbst verschuldeten Investitionsstau mancher Landesregierungen zu. Die Mittel des Bundesverkehrsministeriums seien zuletzt von zehn Milliarden um 40 Prozent auf 14 Millionen Euro gestiegen. Sie flössen aber nicht ab, weil etwa die rot-grüne Regierung in NRW es nicht geschafft habe, die Projekte rechtzeitig umzusetzen.

Der österreichische Kabarettist Werner Schneyder tat sich mit  einer absurden Verschwörungstheorie hervor: „Die Tatsache, dass die Deutsche Bundesbahn das mit Abstand mieseste Unternehmen auf diesem Gebiet ist, ist von der deutschen Autoindustrie verschuldet!“ behauptete er.

Das Publikum staunt, doch der Kabarettist setzt seine Geisterfahrt ungerührt fort: „Ich habe verlässliche Informationen, dass über viele Jahre die Lobbyisten der Automobilindustrie die Emanzipation der deutschen Bahn verhindert haben!“

Über die Besitzer der zuletzt umstrittenen SUVs sagte Schneyder: „Eine Parade von Schwachköpfen! Man sagt ja häufig, „dass das Auto eine gewisse Gerätschaft am Körper ersetzt…“

Der Talkmaster raffte sich daraufhin zu einer Beichte auf: „Ich weiß nicht, ob ich es sagen wollte, aber an dieser Stelle muss ich es sagen, die Nachbarn lachen jetzt sowieso: Ich fahre einen BMW X-5. Das ist ein SUV, und kein kleiner.“

„Warum Sie diesen Wagen fahren, werden Sie mir erklären“, sagte der Kabarettist anzüglich. „Sie werden sicher Ihre Gründe haben…“

Plasbergs Antwort: „Ich werde keine Zentimeterangabe geben.“

 

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