Die SPD und die Unschärfe

Donnerstag, 11. Januar 2018

Bewundere mal wieder die Schläue unserer Sozialdemokraten. Als die CSU eine Obergrenze von 200.000 Flüchtlingen forderte, fragten SPD-Politiker süffisant: „Und was ist dann mit Flüchtling Nr. 200.001?“ Jetzt schlägt der SPD-Innenpolitiker Burkhard Lischka beim Familiennachzug eine Größenordnung von 40.000 Nachziehenden vor. Hmmmm – wo ist denn da der Unterschied? Das eine heißt Obergrenze, das andere Größenordnung. Nicht auf die Zahl kommt es an, sondern auf die Balance zwischen dem politischem Effekt und der kritikmindernden Unschärfe. Lehrreich!

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