„Musik ist der Branntwein der Verdammten“

Samstag, 29. Dezember 2012

Shaw, "Don Juan in der Hölle". Am besten gefallen

Don Juan: "In der Hölle ist der Teufel die Spitze der guten Gesellschaft."

Dona Ana: "Was nützt es, sich jünger zu fühlen, wenn man älter aussieht!"

Der Komtur: "Die Hölle ist der einzige Ort, wo man nichts zu tun braucht als sich zu amüsieren."

Don Juan: "Musik ist der Branntwein der Verdammten."

Komtur: "Niemand kann es eine Ewigkeit im Himmel aushalten."

Don Juan: "Eine Bildergalerie ist für einen Blinden ein langweiliger Ort."

Der Teufel: "Ein strahlender Körper ist so viel wert wie 200 Philosophen mit schlechter Verdauung."

Komtur: "Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es meine Vergnügungen nicht vertragen, wenn man über sie nachdenkt."

Don Juan: "Sie sind wie alle klugen Leute: Sie haben mehr Gehirn, als für sie notwendig ist." - "Die Natur ist eine Kupplerin, die Zeit eine Zerstörerin." - "Der Philosoph ist der Lotse der Natur." - "In der Hölle sein heißt, zu treiben. Im Himmel sein heißt steuern." - "Ich möchte lieber durch alle Kreise dieses dummen italienischen Infernos geschleift werden als durch die Vergnügungen Europas!"

Don Juan zum Teufel: "Ihre Freunde sind die langweiligsten Hunde, die ich kenne. Sie sind nicht moralisch, sie sind nur konventionell. Sie sind nicht tugendhaft, sie sind nur feige. Sie sind nicht mal böse, sie sind nur schwach. Sie haben keinen Gemeinschaftsgeist, sie sind nur patriotisch. Keine Herren, nur herrschsüchtig. Nicht fortschrittlich, nur aufrührerisch. Nicht phantasievoll, nur abergläubisch. Nicht gerecht, nur rachsüchtig, nicht großherzig, nur konziliant, nicht diszipliniert, nur geduckt und gar nicht wahrheitsliebend. Alle sind sie Lügner bis ins tiefste Innere ihrer Seelen."

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Affen fängt man nicht, indem man versucht, besser zu klettern als sie.

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Corelli, op.6 Nr.10 nimmt die Wohltat nächtlicher Ruhe vorweg: Das Gebete ist gebetet, der Wille still, die Sorge beruhigt, und der Geist sammelt Kräfte für die Prüfungen des nächsten Tages. Musik als Motor für freie Gedankenfahrten.

 

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„Emma“ war seit 1890 einer der beliebtesten Mädchennamen und um 1900 so häufig, dass er fast zum Synonym für „Hausgehilfin“ wurde: „Wie bist du denn mir deiner Emma zufrieden?“. Seit 1955 gab’s den gemütlichen kleinen „Tante-Emma-Laden“, 1960 wurden auch Geschirrspülmaschinen und andere Haushaltsgeräte lobend „Emma“ genannt. 1970 sank die Beliebtheit ins Bodenlose, seit 2000 geht es wieder aufwärts. In diesem Jahr ist „Emma“ Nummer 2 der beliebtesten Mädchennamen. Forscher kennen zwei Bedeutungen: („die Große“, „die Fleißige“), Katholiken fünf Heilige: Hemma von Gurk stiftet berühmte Klöster, Hemma von Paderborn verteilt als Witwe ihr gesamtes Vermögen unter die Armen, Hemma von Altdorf ist die wohltätige Ehefrau König Ludwigs des Deutschen, Emma von Würzburg die Tochter des letzten Herzogs der Thüringer und Emma Üffing eine Krankenschwester aus Dinslaken, die dankbare Kriegsgefangene im Zweiten Weltkrieg „Engel der Liebe“ nennen.

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William Howard Stein, US-Biochemiker und Nobelpreisträger: „Um zu bekommen, was Sie vom Leben erträumen, gibt es einen unerlässlichen ersten Schritt: Finden Sie heraus, was Sie eigentlich wollen.“

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