Amazonien

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Kapitel 24: Ein neuer Garten Eden

Montag, 23. Dezember 2013
VI PARADISUS Die Flüchtlinge, etwa dreißig Frauen und ebenso viele Männer, eilten die ganze Nacht hindurch auf dem schmalen Pfad zu den Goldminen nach Norden, um die Menschen, die dort lebten, zu warnen. Erst nach Mitternacht wagten sie zu rasten. Die meisten von ihnen hatten noch nicht recht verstanden, was geschehen war. Der Priester berichtete ihnen von dem Mord an dem Kapitän und der Goldgi... weiter lesen

Kapitel 23: Die Flucht

Freitag, 20. Dezember 2013
Der alte Priester fuhr fort, aus seinem Buch vorzulesen. "Manna ist die bei weitem größte Stadt dieser Länder und scheint nicht weniger Einwohner zu besitzen als Lissabon. Als wir die Omagua fragten, nannten sie die Zahl von 20000 Menschen. Ihre schönen Häuser bedecken sieben große Hügel. Auch die Omagua sind wohlgestaltete Menschen, außerdem klug und gesittet und schließlich viel weniger krieg... weiter lesen

Kapitel 22: Das Tagebuch

Montag, 16. Dezember 2013
Die erste Eintragung in Afonso de Mesas Buch datierte vom 22. Februar 1554. Drei Tage nachdem sie Überreste der gescheiterten Expedition Orellanas gefunden hatten, waren Kapitän Hernández und seine Mannschaft zu einer Insel gekommen, deren Bewohner ihre Nahrung aus den von Leben wimmelnden Fluten des Stromes bezogen. Ihre Hütten hatten die Eingeborenen, die sich Arua nannten, auf einem gut zwan... weiter lesen

Kapitel 21: Ein unglaubliches Geständnis

Freitag, 13. Dezember 2013
Sie gingen zu dem Torbaum und überquerten die Hochbrücke. Der Wächter am anderen Ende ließ sie diesmal mit freundlichem Nicken passieren. Der Priester empfing sie vor der Tür seiner Höhlenwohnung. Er bat sie, sich wieder so zu ihm an den Tisch zu setzen wie bei ihrer ersten Begegnung. Maria Behring schaltete unauffällig den kleinen Hochleistungsrecorder in ihrer Brusttasche ein. "So ist es denn... weiter lesen

Kapitel 20: Omagua

Sonntag, 8. Dezember 2013
V OMAGUA Am nächsten Morgen erwachte Sander mit dem sauren Mund und dem schlechten Gewissen des nur halb Ausgenüchterten. Besorgt bemühte er sich, sein Erinnerungsvermögen anzustrengen, um herauszufinden, wie sein Verhalten am Abend zuvor gewesen war. Doch die elektromagnetischen Impulse, aus denen sich seine Gedanken formten, kamen auf den dafür vorgesehenen Nervenbahnen nur langsam voran, den... weiter lesen

Kapitel 19: Unter Sternen

Donnerstag, 24. Oktober 2013
Als die Sonne aufging, blinzelte Maria Behring und gähnte herzhaft. „Uff“, sagte sie dann. „Das hat gutgetan. Wie war es denn für Sie?" "Was denn?" fragte er verblüfft. "Na, dieser Sitzschlaf", sagte sie lächelnd. "Hoffentlich nicht allzu unbequem." "Nein", sagte er schnell. "Weiß nicht. Konnte mich nicht vorbeugen; Sie schliefen gerade so schön an meiner Brust." "Dann wird es höchste Zeit, das... weiter lesen
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