Was Luther sagte und worauf seine Zitate heute besonders gut passen

Dienstag, 31. Oktober 2017

Von Martin Luther sind besonders viele Zitate überliefert, und viele passen noch heute wie sein berühmtes „Faust auf Auge“. Zuweilen allerdings in einem Sinne, den der Reformator kaum voraussehen konnte…

Luther über…

die Jamaika-Verhandlungen

„Wer etwas haben will, muss auch etwas geben.“

Politische Wohltaten

„Die Begierde ist nach der Erfüllung der Wünsche ebenso ungestillt, wie sie es vorher war.“

die Kritik der Junge Union an der Kanzlerin

„Jugend ist wie Most. Der lässt sich nicht halten. Er muss vergären und überlaufen.“

Steuererhöhungen

„Ein williges Pferd soll man nicht zu viel reiten.“

Donald Trump

„Eine Lüge ist wie ein Schneeball: je länger man ihn wälzt, desto größer wird er.“

TV-Moderatorinnen

„Die Weiber sind von Natur beredet und können die Redekunst wohl.“

Vertagungen

„Der Aufschub ist das der Eile entgegengesetzte Laster.“

Auslandseinsätze der Bundeswehr

„Ein Mensch, sonderlich ein Christ, muss ein Kriegsmann sein.“

Lehrerstress

„Es gefällt mir kein Stand so gut, ich wollte auch keinen lieber annehmen, als ein Schulmeister zu sein.“

Bildungskatastrophe

„Wenn die Schulen zunehmen, dann steht's wohl im Land.“

die Bankenkrise

„Geld kann den Hunger nicht stillen, sondern ist im Gegenteil der Grund für Hunger.“

Alkoholismus

„Ein Rausch ist zu ertragen, die Trunksucht aber nicht.“

Juristen

„Das Studium des Rechts ist schmutzig und gewinnsüchtig, denn sein letzter Zweck ist Geld.“

Partys

„Lustige Abendgesellschaften machen traurige Morgen.“

Millionäre

„Reichtum ist das geringste Ding auf Erden und die allerkleinste Gabe, die Gott einem Menschen geben kann. Darum gibt unser Herrgott gemeiniglich Reichtum den groben Eseln, denen er sonst nichts gönnt.“

Motivation

„Ich arbeite nie besser als durch Zorn inspiriert. Wenn ich zornig bin, kann ich besser schreiben, beten, predigen, da mein Geist schneller arbeitet, mein Verstand geschärft ist und alle weltlichen Sorgen und Versuchungen dahingefahren sind.“

Arbeitslosigkeit

„Der Mensch ist zur Arbeit geboren, wie der Vogel zum Fliegen.“

Alkoholkonsum

„Ganz Deutschland ist mit dem Sauflaster geplagt.“

Antiautoritäre Erziehung

„Es ist kein schändlicher Werk, als Kinder lassen nach ihrem Willen leben.“

Flüchtlinge

„Unser Nächster ist jeder Mensch, besonders der, der unsere Hilfe braucht.“

den Bundestag

„Eines guten Redners Amt oder Zeichen ist, dass er aufhöre, wenn man ihn am liebsten höret.“

Sebastian Vettel

„Es ist keiner so geschwind, der nicht seinen Meister findt’.“

Politiker

„Iss, was gar ist, trink, was klar ist, red, was wahr ist.“

die viel zu hohen Strompreise nach der Energiewende

„Kein Irrtum ist so groß, der nicht seinen Zuhörer hat.“

den Klimawandel

„Wenn ich wüsste, dass morgen der jüngste Tag wäre, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“

den wachsenden Pflegenotstand

„Willst du alt werden, so werde bald alt.“

Staatsschulden

„Wenn wir täten, was wir sollten, und nicht machten, was wir wollten, so hätten wir auch, was wir haben sollten.“

die Scheidungsquote

„Wer in den Ehestand geht, der geht in ein Kloster voller Anfechtungen.“

die zunehmende Fettleibigkeit

„Wer trinkt ohne Durst, wer isst ohne Hunger, stirbt umso junger.“

die moderne Miesepetrigkeit

„Wir kommen nie aus den Traurigkeiten heraus, wenn wir uns ständig den Puls fühlen.“

die Justiz

„Gleichwie ein allzu strenges Recht das größte Unrecht, also eitel Gnade die größte Ungnade.“

den Jugendwahn

„Der Mensch bleibt närrisch bis ins vierzigste Jahr, wenn er dann anfängt, seine Narrheit zu erkennen, ist das Leben schon dahin.“

Tourismus

„Die ganze Welt ist voller Wunder.“

Unwillkommene Besucher

„Lieber Ratten im Keller als Verwandte im Haus.“

Politisierende Geistliche

„Pfaffen sollen beten und nicht regieren.“

Ehekräche

„Wenn aber eine Frau auch etwas bitter ist, muss sie trotzdem ertragen werden, denn sie gehört ins Haus.“

glückliche Ehen

„Es ist der höchste Schatz auf Erden eine liebe Hausfrau.“

Sonntagsredner

„Es ist die größte Torheit, mit vielen Worten nichts sagen.“

Davon war Luther das genaue Gegenteil!

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