Hitlers Griff nach Afrika (3): Die Amerikaner als Dschihadisten

Donnerstag, 13. September 2018

Vor 75 Jahren, am 13.Mai 1943, scheitert der berühmte „Wüstenfuchs“ Erwin Rommel mit seinem Feldzug nach Ägypten. Doch das strategische Ziel der deutschen Truppen, das britische Weltreich im Irak und sogar in Indien anzugreifen, bleibt trotz der Niederlage aktuell. Verbündete suchte der „Führer“ auch im Islam.

Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs leben 150 Millionen Muslime in britischen und französischen Kolonien in Afrika und Asien sowie weitere 20 Millionen in der Sowjetunion.

Hitlers Rüstungsminister Albert Speer schildert in seinen Memoiren, dass hochrangiger Gesandte König Ibn Sauds bei einem Besuch in Berlin sagen: „Hätten unsere Vorfahren im Jahr 732 die Schlacht von Poitiers gegen die Franken gewonnen, wäre ganz Europa islamisch worden. Dann wären die Deutschen jetzt die Erben einer Religion, die den wahren Glauben mit dem Schwert verbreite, was perfekt zu ihnen passt.“

Hitler antwortet den Saudis: „Die Völker des Islams werden uns stets näher sein als, zum Beispiel, die Franzosen.“ Zu Speer aber sagt er später, die Araber wären wegen ihrer rassischen Minderwertigkeit dem rauen Klima des Nordens nicht gewachsen gewesen. Deshalb hätten am Ende nicht sie, sondern mohammedanische Germanen das islamische Weltreich regiert.

Als deutsche Truppen in muslimische Länder einmarschieren, hetzt die Nazi-Propaganda auch dort sofort in übelster Weise gegen die Juden: „Sie wollen eure Frauen schänden und eure Kinder töten!“ behaupten Flugblätter der Nazis.

Die Engländer  ihrerseits warnen vor den „gottlosen“ Deutschen, die „die Religion auf der ganzen Welt zerstören wollen“.

Und die in Marokko und Algerien gelandeten Amerikaner bezeichnen sich selbst sogar als „Gotteskrieger“, die gekommen seien, „um den großen Dschihad der Freiheit zu kämpfen“. Das wirkt: Bald treten dort über 233.000 Muslime für die Alliierten gegen Nazi-Deutschland an.

Morgen: Der Judenhasser von Jerusalem

 

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